Woche der Senioren in Zella-Mehlis – Rückblick

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Published on: 20. September 2012

Vom 10. bis 15.September 2012 fand erstmals eine „Woche der Senioren“ in unserer Stadt statt.

Wir Seniorenbeiratsmitglieder hatten zwar mit den beiden Seniorenpflegezentren von DRK und AWO und dem TSV drei tatkräftige Helfer, die jeweils für einen Nachmittag verantwortlich zeichneten, trotzdem blieb für uns eine Menge Organisationsarbeit zu tun. Hier können Sie nachlesen, welche Veranstaltungen stattfanden:

Zu unserer Auftaktveranstaltung am Montag wurden unseren Gästen zunächst die Aufgaben des Beirats kurz umrissen und seine Mitglieder persönlich vorgestellt. Anschließend erörterte unser Bürgermeister Herr Rossel den Anwesenden das zukunftsträchtige Thema „Seniorenfreundliche Stadt Zella-Mehlis“. Wir haben gut aufgepasst und sind gespannt, wie die Entwicklung in dieser Richtung verläuft ! Nach Grußworten vom Vorsitzenden des Suhler Seniorenbeirats Rüdiger Müller und Frau Klessen vom Landratsamt Schmalkalden-Meiningen, Leiterin der Abt. Altenhilfe, wurde die Veranstaltung beendet. Besonders bedanken möchten wir uns bei einer Gruppe von Musikschülern unter Leitung von Frau Spindler und Frau May, die das Ganze stimmungsvoll musikalisch umrahmten !

Der Dienstag wurde unter Federführung von Frau Gleichmann und Frau Möller vom DRK-Seniorenheim in der Mehliser Struth gestaltet. Die Besucher hatten die Möglichkeit, an verschiedenen Infoständen wichtige Hinweise und Tipps  für uns Ältere zu erfahren. Wann sollte ich z.B. einen Hausnotruf erwerben? Wäre eine behindertengerechte Wohnung für mich nicht besser, weil ich täglich mehrere Treppen bewältigen muß? Und vieles mehr. Außerdem fanden unter Leitung der Pflegedienstleiterin Frau Fleischhauer Führungen durchs Heim statt.  Diese informierte uns u.a. auch über neuere Aspekte der Betreuung Dementer. Die Besucher freuten sich über das farbenfrohe, freundliche Ambiente des Heimes mit vielen Pflanzen, die farblich unterschiedlich gestalteten Stationen samt der Mitarbeiter-Kleidung, so dass auch ein alter Mensch, sobald er die Station betritt, sofort merkt: Alles hellblau, hier bin ich falsch, ich wohne in gelb! Herzlichen Dank allen Mitarbeitern des DRK-Seniorenheims für ihre fleißige ideenreiche Mitarbeit!

Ja, dass es am Mittwoch  mit unserer einzigen Veranstaltung im Freien geregnet hat, war natürlich sehr schade.  TSV-Mitglieder hatten verschiedene Stationen für unterschiedliche sportliche Aktivitäten aufgebaut, und da es zu Beginn nur etwas nieselte, wurde auch ein bisschen Volleyball gespielt, am Sommerbiathlon teilgenommen oder gekegelt. Als dann aber ein regelrechter Platzregen einsetzte ( die Nordic-Walking-Gruppe wurde richtig naß!) fand die Fortsetzung im gemütlichen Sportlerheim bei Kaffee, Kuchen und Bratwürsten statt. Die Kau- und Sprachmuskeln wurden fleißig bewegt.

Wir danken den Bäckerinnen leckerer Kuchen und dem Bratwurstbrater sehr herzlich!

Als extra Bonbons zeigten uns die Crazy Minis und die Crazy Girls temperamentvolle Tänze, sie bekamen viel Beifall!  Besonders beeindruckte die Anwesenden aber der Seniorentanzkreis. Dass die beteiligten Damen – die ältesten 88 und 87 Jahre alt –  vielminütige Schrittfolgen zu flotter Musik ausführten ohne sich zu „vertanzen“, hat uns sehr beeindruckt. Klar, tanzen schult Körper und Geist. Der lange Beifall war echt verdient! Allen Akteuren des TSV unter Leitung seines Präsidenten Wolfgang Schlegelmilch ein dickes Dankeschön für alle Mühe!

Am Donnerstag hatte das Team des AWO-Pflegezentrums am Lerchenberg den Hut auf.

Herrn Erdmanns Vortrag mit zahlreichen wichtigen rechtlichen Informationen rund ums Thema Vorsorge wurde sehr interessiert zugehört, und im Anschluss konnte man noch persönliche Fragen stellen. Ein wissenswerter Hinweis:  das Justizministerium Thüringen hat eine Broschüre mit ausführlichen Hinweisen und entsprechenden Formularen herausgegeben.

Die Broschüre „Wie kann ich vorsorgen?“ können Sie  k o s t e n l o s  bei der Pressestelle

unter Tel.: 0361-3795840 oder e-mail: presse@tjm.thueringen.de bestellen. Das ist unbedingt empfehlenswert!

In der Kreativwerksatt konnte man sich Fertigkeiten  auf dem Gebiet Filzen, Töpfern oder Malen aneignen. Und wer das großzügig gestaltete Heim mit seinen freundlichen hellen Räumen und dem schönen Garten zum Aufenthalt im Freien besichtigen wollte, hatte ebenfalls dazu Gelegenheit. Die von Heimbewohnern und dem Seniorshop gestaltete Modenschau mit Verkauf am Freitag Vormittag war ein echter Hingucker! Die Models

( Heimbewohner!)  in fortgeschrittenem Lebensalter präsentierten die Modelle ganz professionell und bekamen viel Beifall.  Ganz herzlichen Dank der Heimleiterin Frau Werner und ihrem engagiertem Team für alle Vorbereitungen !

Der Donnerstag schloss mit einem von der Ortsgruppe der „Volkssolidarität“ organisiertem Musik- und Tanznachmittag in der Gaststätte „Meeresaquarium“ und war offensichtlich ein gern genutztes Angebot.

Der musikalische Ausklang fand am Freitag im Saal der Gaststätte „Löser“ statt. Die ausgewählten Lieder des Gesangvereins 1980 e.V., des Männerchors und des Evangelischen Posaunenchors  waren Vielen bekannt. Besonders toll fanden wir, dass jeder Chor auch bei einigen Stücken die Zuhörer mit einbezog. Denn ein Kanon aus etwa 80 Kehlen ist schon was, nicht wahr?  Oder gemeinsam den Refrain des Zella-Mehlis-Liedes zu singen, hat sichtlich allen Freude bereitet.. Dazwischen gab es natürlich auch reichlich Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten und die eine oder andere Bekannte zu begrüßen. Und wie schon am Mittwoch zeigten uns die munteren Damen des Seniorentanzkreises ihre Darbietungen. Wir danken den Chormitgliedern unter Leitung von Frau Buchwald, Herrn Schmeiß und Herrn Kantor Hausberg sehr herzlich für ihre stimmungsvollen Vorträge!

Obwohl die eine oder andere Veranstaltung offensichtlich das Interesse älterer Mitbürger weckte, hätten andere deutlich mehr Teilnehmer verdient. Uns fiel auf, dass gerade Themen mit unserer Ansicht nach wichtigen Informationen besonders für Senioren auf geringeres Interesse stießen. Das bedauern wir, denn wir wissen, dass Kenntnisse im Vorfeld bei plötzlich eintretenden Notfällen wesentlich sinnvoller ist, als wenn dann auf mehreren Gebieten wie z.B. Betreuung, Wohnung, Vollmachten, evtl. Heimaufenthalt usw. sozusagen der akute Notstand eingetreten ist. Dann sind im Nachhinein viele Dinge wesentlich komplizierter und nicht immer positiv für den Betroffenen zu regeln.

Schade, dass so manche notwendige Aufklärungsmöglichkeit wenig genutzt wurde.

Last but not least hoffen wir Seniorenbeiratsmitglieder, dass wir uns durch die „Woche der Senioren“ bei Ihnen vorgestellt haben und wünschen uns, dass wir mit Ihrer Hilfe Probleme für ältere Bürger in unserer Stadt erkennen und bei ihrer Lösung helfen können!

Hier ein paar Eindrücke davon in unserer Bildergalerie.

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